Im Alter von sechs Jahren kam Egon Holländer mit seinen Eltern zunächst nach Ravensbrück, später wurde er mit seiner Mutter ins Konzentrationslager nach Bergen-Belsen deportiert. Die Erinnerungen quälen ihn noch heute. [Neue Zürcher Zeitung vom 06. Mai 2015, Link]
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Als Jugendlicher wurde Gábor Hirsch 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Seinen Peinigern entkam er mit Glück und List. Inzwischen sagt er, er habe sich mit seinem Schicksal arrangiert. [Neue Zürcher Zeitung vom 06. Mai 2015, Link]
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Als Verena Lüdi sich zum ersten Mal in eine Frau verliebte, wusste sie gar nicht, dass es das auch gibt: lesbisch sein. Zeit ihres Lebens rangen sie und ihre Freundin um Anerkennung. [Neue Zürcher Zeitung vom 31. März 2015, Link]
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Wer mehr damit beschäftigt ist, ein Konzert zu fotografieren, als es zu geniessen, hat vielleicht ein Problem: Laut einer Studie beeinträchtigt unsere Gier nach «Likes» sogar unsere Beziehungen. [Neue Zürcher Zeitung vom 17. März 2015, Link]
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Wer will schon erwachsen werden in Zeiten des Jugendwahns? Die Philosophin Susan Neiman legt dar, warum sich dieser Prozess lohnt: Sie siedelt ihn zwischen Selbstbestimmung und Rebellion an – in ihrem neusten Buch wie bei einem Treffen. [Neue Zürcher Zeitung vom 16. März 2015, Link]
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Sieben Wochen Askese: Bis Ostern versagt sich manch einer leibliche Genüsse. Der Philosoph Sebastian Muders über die Motive zu fasten und warum Verzicht zu einem guten Leben gehört. [Neue Zürcher Zeitung vom 02. März 2015, Link]
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Allein mit Pralinen und Blumen ist es am Valentinstag nicht getan: Laut dem Zürcher Psychologie-Professor Guy Bodenmann sollte sich die Liebe für den Partner vor allem in alltäglichen kleinen Gesten zeigen. [Neue Zürcher Zeitung vom 14. Februar 2015, Link]
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Touristen fotografieren – sogar an Orten wie dem vor 70 Jahren befreiten Konzentrationslager in Auschwitz. Das erscheint verstörend; doch Fotos von Besuchern in KZ-Gedenkstätten können sinnvoll sein. [Neue Zürcher Zeitung vom 27. Januar 2015, Link]
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Im Internet sind Videos von Hinrichtungen frei verfügbar, im Alltag wird der Tod aber oft verbannt. Die deutsche E-Book-Verlegerin Christiane Frohmann will ausloten, wie unsere Gesellschaft mit dem Sterben umgeht. [Neue Zürcher Zeitung vom 09. Januar 2015, Link]
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Wie viele Informationen sind nötig, damit aus zwei Singles ein Paar wird? Ein Gründer der Dating-Plattform OkCupid hielt einmal die Antworten auf drei Fragen für ausreichend. Doch die Portale setzen heute komplexere Matching-Algorithmen ein. Manch ein Nutzer überlistet sogar die Systeme und erprobt eigene Methoden. [iRights.Media und Philipp Otto (Hgg.): Das Netz – Jahresrückblick Netzpolitik 2013-2014, Link; online am 02. Oktober 2014, Link]
