Kathrin Klette

German journalist, living in the land of cheese and chocolate.

Tag: Arbeit

Knausern für die Freiheit

Florian Wagner lebt sparsam, um mit 40 in Rente zu gehen – weil das Leben für lange Tage im Büro zu kurz ist. Anhänger des Fire-Prinzips, wie dieser Lebensstil genannt wird, suchen das Glück jenseits des Konsums. [Neue Zürcher Zeitung vom 31. März 2022, Link]

«An das Glück einer Heirat gewöhnt man sich schnell»

Der Ökonom und Glücksforscher Rainer Winkelmann erklärt, warum man sich an das Glück einer Heirat schnell gewöhnt, an das Unglück der Arbeitslosigkeit aber nicht. [Neue Zürcher Zeitung vom 17. August 2015, Link]

Wenn die Arbeit plötzlich fehlt

Der Verlust des Arbeitsplatzes kann in seltenen Fällen einen Suizid auslösen. Die Gründe für einen Suizid sind aber komplex. Eine alleinige Erklärung dafür gibt es nicht. [Neue Zürcher Zeitung vom 17. August 2015, Link]

Ein Leben für den Regenschirm

Im März schließt mit Schirm-Rhotert ein Traditionsgeschäft am Liebfrauenberg. Chefin Siglinde Fassauer steht seit 1996 fast ununterbrochen allein hinter der Kasse. [Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Februar 2013, Link]

Motiviert, hilfsbereit und schwerbehindert

Die deutsche Wirtschaft brummt, aber Schwerbehinderte haben davon wenig. Sie sind häufig krank und irgendwie kompliziert – das denken zumindest viele Arbeitgeber. Dabei stimmt das alles gar nicht. [Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 01. Januar 2013, Link]

Mitarbeiterin des Monats

EINE MELDUNG UND IHRE GESCHICHTE: Warum eine Französin 5200 unbezahlte Überstunden anhäufte Muriel Genda, zurzeit die berühmteste Ex-Angestellte von McDonald’s in Frankreich, sieht wieder besser aus. Nicht mehr so müde, nicht mehr so dünn, nicht mehr so verzweifelt. Sie sitzt in einem Café in Saint-Brieuc, einer kleinen Stadt in der Bretagne, und erzählt ihre Geschichte, die von einer unfreiwilligen Rebellion gegen die weltweit umsatzstärkste Fast-Food-Kette handelt. Muriel Gendas Geschichte beginnt vor 13 Jahren. Damals war sie 21 Jahre alt, eine Studentin der Lebensmitteltechnik, die sich am Wochenende bei McDonald’s etwas dazuverdiente. Buletten wenden, Pommes salzen, abkassieren, das war ihr Job, und sie machte ihn mit mäßiger Begeisterung, aber gut und […]

„Operierte Brüste bringen nichts“

Die Autorin Sara Schätzl, 24, über den Weg zum roten Teppich und gefährliche Implantate SPIEGEL: Sie träumten von einer Karriere als Glamourgirl, auf Ihrem Weg dorthin haben Sie sich die Brüste vergrößern lassen – mit den gefährlichen PIP-Implantaten. Wie geht es Ihnen? Schätzl: Als ich davon erfahren habe, dass die Implantate reißen können, habe ich erst mal drei Tage durchgeheult. Die Strapazen, die Schmerzen, und dann erfährst du, dass alles umsonst war und dein Körper in Gefahr ist. Ich ärgere mich über die laxen Kontrollen. Der TÜV kontrolliert ein Auto stärker als die Sachen, die sie in einen Körper einsetzen. SPIEGEL: Haben Ihnen die großen Brüste bei Ihrer Karriere geholfen? […]