Kathrin Klette

German journalist, living in the land of cheese and chocolate.

Category: Portrait

Die Welt im Bus

Eine Lektorin aus St. Gallen hat mit Kleinsttexten über das Busfahren viele Fans gewonnen. Wer ist die Frau mit dem Twitter-Namen «Akkordeonistin»? [Neue Zürcher Zeitung vom 28. Juni 2016, Link]

Die Botschafterin

Lange hat sich Blerta Kamberi zwischen Islam und Schweizer Kultur zerrissen gefühlt. Heute ist es ihr Vorteil, beide Welten zu kennen; zwischen ihnen zu vermitteln, hat sie zu ihrer Aufgabe gemacht. [Neue Zürcher Zeitung vom 4. Januar 2016, Link]

Ein Twitterer startet durch

Seine Tweets sind nihilistisch, aber sie werden von Zehntausenden gelesen: Der Amerikaner Eric Jarosinski hat sich als @NeinQuarterly auf Twitter etabliert. Sein neues Buch führte ihn auch ins «Karl der Grosse». [Neue Zürcher Zeitung vom 28. September 2015, Link]

«Innerlich bin ich gefangen geblieben»

Im Alter von sechs Jahren kam Egon Holländer mit seinen Eltern zunächst nach Ravensbrück, später wurde er mit seiner Mutter ins Konzentrationslager nach Bergen-Belsen deportiert. Die Erinnerungen quälen ihn noch heute. [Neue Zürcher Zeitung vom 06. Mai 2015, Link]

«Die tätowierte Nummer ist ein Teil von mir»

Als Jugendlicher wurde Gábor Hirsch 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Seinen Peinigern entkam er mit Glück und List. Inzwischen sagt er, er habe sich mit seinem Schicksal arrangiert. [Neue Zürcher Zeitung vom 06. Mai 2015, Link]

Fremde Gefühle

Als Verena Lüdi sich zum ersten Mal in eine Frau verliebte, wusste sie gar nicht, dass es das auch gibt: lesbisch sein. Zeit ihres Lebens rangen sie und ihre Freundin um Anerkennung. [Neue Zürcher Zeitung vom 31. März 2015, Link]

Erwachsen über Umwege

Wer will schon erwachsen werden in Zeiten des Jugendwahns? Die Philosophin Susan Neiman legt dar, warum sich dieser Prozess lohnt: Sie siedelt ihn zwischen Selbstbestimmung und Rebellion an – in ihrem neusten Buch wie bei einem Treffen. [Neue Zürcher Zeitung vom 16. März 2015, Link]

Begleitet wider Willen

Sie erhielt unverlangt Pakete, Prospekte, unzählige SMS und E-Mails: Die Berliner Bloggerin Mary Scherpe wurde während zwei Jahren gestalkt. Sie hat einen Weg gefunden, damit umzugehen. [Neue Zürcher Zeitung vom 14. Oktober 2014, Link]

Ein Leben für den Regenschirm

Im März schließt mit Schirm-Rhotert ein Traditionsgeschäft am Liebfrauenberg. Chefin Siglinde Fassauer steht seit 1996 fast ununterbrochen allein hinter der Kasse. [Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. Februar 2013, Link]

Das hat mir jetzt nichts gebracht

Welche Kurse muss ich belegen, wo kann ich waschen und wann ist die nächste Party? Ein Studium zu beginnen, stellt das ganze Leben auf den Kopf. Wir waren in den ersten Wochen eines Erstsemesters dabei. [Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Oktober 2012, Link]