Kathrin Klette

German journalist, living in the land of cheese and chocolate.

Category: Bericht

Der König wünscht, nicht kritisiert zu werden

In Thailand drohen Journalisten bei Berichten, die den Königshof oder die Militärregierung kritisieren, empfindliche Strafen. Das Online-Medium «Prachatai» versucht trotzdem, regierungskritischen Journalismus zu betreiben. [Neue Zürcher Zeitung vom 11. August 2018, Link]

Volk ohne Stimme

Parteiverbote, Morddrohungen und geknechtete Medien – Kambodschas Ministerpräsident Hun Sen ist jedes Mittel recht, um die Wahlen vom 29. Juli zu gewinnen. [Neue Zürcher Zeitung vom 27. Juli 2018, Link]

Quälen, filmen, teilen

Immer wieder sind auf Facebook Videos zu sehen, in denen Personen in Echtzeit misshandelt werden. Kaum einer schreitet ein. Warum? [Neue Zürcher Zeitung vom 3. April 2017, Link]

Warum die Haifischflossensuppe in China so begehrt ist

In China ist die Haifischflossensuppe eine Delikatesse, auch wenn die Flosse selbst nach nichts schmeckt. Aus ethischer Sicht ist der Genuss aber bedenklich – nun findet langsam ein Umdenken statt. [Neue Zürcher Zeitung vom 24. Oktober 2016, Link]

Das Eigenleben des Punktes

Wenn aus einem «Ja.» ein mürrisches «Meinetwegen» wird: Eine Studie aus den USA hat nun herausgefunden, dass es unfreundlich wirken kann, seine SMS mit einem Punkt zu beenden. [Neue Zürcher Zeitung vom 15. Dezember 2015, Link]

Zeichen von Gewicht

Seit einiger Zeit fällt es auf: Das «überflüssige» Anführungszeichen breitet sich aus. Schilder preisen «leckere» Gulaschsuppe und Fleischsalat aus «eigener» Herstellung an. Warum schreibt man das so? [Neue Zürcher Zeitung vom 26. September 2015, Link]

Wie Twitter mein Leben ruiniert

Wer mehr damit beschäftigt ist, ein Konzert zu fotografieren, als es zu geniessen, hat vielleicht ein Problem: Laut einer Studie beeinträchtigt unsere Gier nach «Likes» sogar unsere Beziehungen. [Neue Zürcher Zeitung vom 17. März 2015, Link]

Küssen nach Zahlen

Wie viele Informationen sind nötig, damit aus zwei Singles ein Paar wird? Ein Gründer der Dating-Plattform OkCupid hielt einmal die Antworten auf drei Fragen für ausreichend. Doch die Portale setzen heute komplexere Matching-Algorithmen ein. Manch ein Nutzer überlistet sogar die Systeme und erprobt eigene Methoden. [iRights.Media und Philipp Otto (Hgg.): Das Netz – Jahresrückblick Netzpolitik 2013-2014, Link; online am 02. Oktober 2014, Link]

;-(

Das Semikolon wird immer seltener verwendet. Das ist schade. Ein Text über den Niedergang des Strichpunktes. [Neue Zürcher Zeitung vom 09. September 2014, Link]

Kein Freund, kein Helfer

Die New Yorker Polizei hatte ihre Bürger dazu aufgefordert, Fotos von sich und den Ordnungshütern zu twittern. Doch was gepostet wurde, entsprach nicht den positiven Erwartungen. Im Gegenteil. [Neue Zürcher Zeitung vom 25. April 2014, Link]